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Altenbanz -einst Verkehrsknotenpunkt an der Fernstraße vom Königshof Hallstadt in den Coburger Raum- war ein Marktflecken mit Großmärkten. Bemerkenswert ist heute noch die alte Zehntscheune am Ortsausgang Richtung Rossach mit einem fürstbischöflichen Wappen.
Etwa um 4500 v. Chr. lassen sich erste Spuren menschlicher Siedlungen nachweisen. So sind Siedlungen bei Zilgendorf, zwischen Zilgendorf und Altenbanz und vor Püchitz durch Funde und Ausgrabungen belegt.
Verschiedene Siedlungsepochen der Kelten folgte eine letzte Besiedlungswelle der Germanen aus dem Norden, die sich mit den aus dem Osten hereinströmenden Slawen zu einer Volksgruppe vermischten.Auf der Kulch wurde durch Archäologen eine Wallanlage aus der frühen Bronzezeit entdeckt, sie wird auf 1700 v. Chr. datiert und ist somit eine der ältesten Befestigungsanlagen Oberfrankens.
Die ehemalige Urpfarrei Altenbanz gehörte zu einer Stiftung des Klosters Fulda. Sie reichte vom Main im Süden, im Westen von der Baunach, über den Banzgau und den Itzgrund bis ins Coburgische und den Frankenwald. Ausgrabungen zufolge waren verschiedene romanische Gotteshäuser in Altenbanz. Die Urkirche dürfte aber eine karolingische Basilika aus dem 8./9. Jahrhundert sein.
Der Name „Stift“ für Altenbanz und die umliegenden Dörfer stammt aus der Zugehörigkeit zum Kloster Banz. In der damaligen Zeit wurde von einem Banzer Kanzleidirektor ehemals 28 Dörfer als „Stift“ verwaltet, hierzu gehörten auch die Dörfer um den „Banzgau“.
Bis zur Zerstörung im 30jährigen Krieg stand der Ort in voller Blüte. Der Marktflecken war mit Groß- und Kleinviehmärkten ausgestattet. Die heute noch verwendeten Bezeichnungen der Dorfplätze „Viehplan“ und „Sauplan“ weisen auf jene Bedeutung hin. Mit der Zerstörung im 30jährigen Krieg (1618 -1648) begann der Niedergang von Altenbanz. Als die Schwedischen Truppen den Ort in Schutt und Asche legten, soll nur ein Haus übrig geblieben sein und nur noch 4 Familien bewohnten den ehemaligen Marktflecken.
Die bedeutendste Veränderung seit dieser Zeit erfuhr Altenbanz durch den Übergang der kirchlichen Zugehörigkeit vom Bistum Würzburg zur Erzdiözese Bamberg im Jahre 1808.
Die politische Selbstständigkeit gab die Gemeinde Altenbanz mit Zilgendorf im Jahre 1972 auf. Mit den Gemeinden Stadel, Nedensdorf und Unnersdorf wurde die Gemeinde Banz ins Leben gerufen. Bereits im Jahr 1978 wurde das Gemeindegebilde Banz der Stadt Staffelstein angegliedert.
Politischer Vertreter der Altenbanzer waren Ortssprecher Arthur Sackmann und Christof Graß. Seit 1996 ist Altenbanz und Zilgendorf im Stadtrat von Bad Staffelstein durch Stadtrat Jürgen Hagel vertreten.
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